Einlagensicherung nach 2009 06.07.2009
Bis Ende 2009 haftet die Republik unbegrenzt für Spareinlagen von Privatanlegern bei nahezu allen Kreditinstituten in Österreich, nur was kommt danach? Das Europäische Parlament hat am 18. Dezember 2008 beschlossen, dass ab 2010 die Einlagensicherung der Banken auf 100.000 Euro pro Institut und Anleger steigen soll.
Diese Garantie gilt dann nicht mehr nur für Einzelsparer, sondern auch für Klein- und Mittelbetriebe. Derzeit haftet der Staat nur bei jenen Konten in voller Höhe, die auf den Namen einer Person lauten. Läuft etwa das Konto eines Selbständigen auf eine XYAgentur (muss deshalb nicht unbedingt eine GmbH oder AG sein), so ist die Haftung durch die Haftungsverbünde der Banken derzeit noch mit 45.000 Euro begrenzt (50.000 minus zehn Prozent).
Die Einlagensicherung bezieht sich übrigens im Ernstfall auf das vorhandene Guthaben des Sparers zuzüglich der bis zur Insolvenz lukrierten Zinsen.

Quelle: ("www.gewinn.com")